Rumänien <

 

Bélteki Uradalom Erdögazdasága
Szatmárnémeti (Satu Mare, Sathmar)

 

760mm

Fabriks-Nr. gebaut für Nr. Verbleib weiterer Verbleib  
KrMü  260/73 Geyer, Jettenbach 1      
O&K  1816/06 Henning, Hartwig & Co.  Forstdirektion Beltek 2   ´48> CFF 763.211 a 1970
O&K  1817/06 Henning, Hartwig & Co.  Forstdirektion Beltek 3   ´48> CFF 763.213 a 1968
Bp   2217/09 O&K für E. Kopff, Egerhát 4      
Jung 2269/16 Magyar-belga, Budapest, > Béltek 5   ´48> CFF 762.119 a 1962
He  19686/23   6 ´41> BGV Gant 14 ISTVÁN    
Szatmárnémeti

Archäologische Funde aus Țara Oașului, Ardud, Medieș usw. zeugen von der Besiedlung der Gegend um Satu Mare bereits während der Stein- und Bronzezeit.
Viele der Funde können den ehemals hier lebenden Geten und Dakern beschrieben werden. Bewohnt blieb die Gegend auch nach der Eroberung durch die Römer. Urkundlich wird Satu Mare erstmals unter dem Namen Castrum Zothmar in einer ungarischen Chronik im 10. Jahrhundert erstellt. Zu der Zeit war sie als Festung Teil einer Woiwodschaft, die von Menumorut regiert wurde. Auf dem Gebiet der Festung wurden im Jahr 1006 deutschstämmige Siedler von der Gattin des ungarischen Königs Stephan I. der Heiligen, Königin Gisela, angesiedelt. Zur gleichen Zeit bewohnten deutsche Siedler die damals noch unabhängige Stadt Mintiu auf der anderen Seite des Flusses Someș. Nach 1543 war die Festung in den Händen der Bathory-Familie. Sie wurde verstärkt und ein Burggraben gebaut. Unter der Belagerung durch die Osmanen 1562 und später durch die Habsburger wurde sie zerstört. Der österreichische General Lazarus von Schwendi ließ es vom Architekten Ottavio Baldigara im italienischen Stil in Form von Pentagonen umbauen. Am 29. April 1711 schlossen sich in der Stadt die Konfliktparteien des Kuruzenaufstands den Frieden von Sathmar an. Im Jahr 1721 wurde Sathmar mit Mintiu als königliche Freistadt vereinigt und blühte als Zentrum für Handel und Handwerk auf. Im 18. Jahrhundert wurde ein großer Teil der Stadt neu aufgebaut. Seit dem Vertrag von Trianon von 1920 gehörten die Stadt und ihr östliches Umland zur ehemaligen ungarischen Mehrheit. Nach dem Zweiten Wiener Schiedsspruch vom August 1940 gehörte Sathmar wieder zu Ungarn. Das nationalsozialistische Deutschland hatte den Bündnispartnern Ungarn und seinem Rumänien in Zusatzprotokollen zugesichert, dass die Sathmarer Volksdeutschen nicht in den Bevölkerungsaustausch einbezogen werden. Vielmehr durchten sie sich dafür zu optieren, „heim ins Reich“ umzusiedeln, und zwar unter Mitnahme ihres ganzen Vermögens. Im Herbst 1944 wurde die Stadt von den sowjetischen Truppen eingenommen und an das rumänische Staatsgebiet zurückgegeben. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung durch den Holocaust an den Juden, den Zuzug von Rumänen und die Flucht bzw. Auswanderung aller Deutschen schnell verändert. Hier entstand die heute zahlenmäßig stärkste chassidisch-jüdische Gemeinschaft der Satmarer. Sie hat seit dem Holocaust ihren Hauptsitz in New York City.
 

Quellen: Ergänzungen mit Hilfe der Datenbank von Attila Kirchner/György Villanyi

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